22.10.2019
Schwierigkeiten für Apple mit 5G in China

In China wird das neue Apple iPhone 11 Schwierigkeiten auf dem Markt haben aufgrund des fehlenden 5G. China ist nach den USA für Apple der größte Markt. Der Konzern ist unter den Top 5 der Smartphonehersteller und bestreitet den Wettbewerb gegen seine Konkurrenten Huawei Technologies, Xiaomi und Oppo.

China ist auf dem besten Weg bis Ende des Jahres mindestens 150.000 5G-Stationen fertigzustellen. Das sind so viele wie in keinem anderen Land. Chris Lane – Analyst bei Bernstein und vormals Strategy Director der Vodafone Group – schätzt, dass Südkorea mit rund 75.000 5G-Stationen den zweiten Platz einnehmen werde. Auf Platz drei sieht er die USA mit 10.000 Stationen.

Das iPhone 11 beginnt in China bei einem Verkaufspreis von 5.499 Yuan (ca. 700 Euro) während zum Beispiel die aktuellen Premium-Modelle von Oppo und Xiaomi rund 3.000 Yuan (ca. 380 Euro) kosten. Huawei verlangt in seiner Super-Premium Kategorie höchstens 6.300 Yuan (ca. 800 Euro).
Das iPhone 11 Pro von Apple hat einen stolzen Preis von 8.699 Yuan. Das sind umgerechnet rund 1.120 Euro.

Oppo und Xiaomi stellen bereits ihre neuen 5G-Telefone in China vor, während Samsung Electronics sein erstes 5G-Smartphone bereits für das Land angekündigt hat. Erst ab dem Jahr 2020 wird Apple seine iPhone-Modelle mit 5G-Modems bestücken. Für die 2020er iPhone-Modelle werde Apple noch Modems von Qualcomm verbauen müssen. Die ersten eigenen 5G-Funkchips könnten trotz der Übernahme von Intels Smartphone-Modem-Geschäfts frühestens 2021 fertig sein.

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