20.07.2020
On-Premise oder Cloud Software?

Für viele Unternehmen stellt sich noch immer die Frage, ob eine Cloud oder On-Premise-Lösung eingesetzt werden soll. Im folgenden Beitrag erklären wir Euch kurz den Unterschied, erläutern die Vor- und Nachteile und resümieren, warum beides eine gute Idee ist.

Was ist On-Premise?

 

On-Premise ist eine Software, die im eigenen Netzwerk des Unternehmens installiert und betrieben wird. Besonders Unternehmen mit hohen Datenschutzanforderungen setzen darauf, ihre Prozesse und Daten intern zu verwalten. Bei On-Premise werden die Daten nicht auf extern gehostete Server geladen, sondern intern administriert. Es wird eine Lizenz für eine bestimmte Software gekauft, mit der dauerhaft gearbeitet wird. Der größte Vorteil bei dieser Art der Software-Nutzung, ist die volle Kontrolle über das System.

 

Vorteile

Nachteile

  • Maximale Kontrolle
  • Kosten für z. B. Personal, Wartungen, Updates
  • Flexibilität          
  • Eigenverantwortung für die Daten
  • Uneingeschränkter Zugriff
  • Personalisierungsmöglichkeiten

 

 

Was ist die Cloud?

 

Bei einer Cloud werden die Daten auf externen Servern ausgelagert. Das gängigste Prinzip einer Cloud ist „SaaS“ (siehe dazu Blogbeitrag vom 19.02.2020). Durch den super einfachen Zugriff hat sich SaaS bereits in vielen Bereichen gegen die anderen Modelle durchgesetzt. Die wohl entscheidendsten Vorteile sind, dass das Unternehmen selbst weniger Arbeit hat und zum anderen kann eine deutliche Kostenreduzierung erreicht werden.

 

Vorteile

Nachteile

  • Kostenreduzierung
  • Weitergabe von Daten
  • Räumliche Unabhängigkeit
  • Abhängigkeit vom Anbieter
  • Datensicherung
  • Funktionierende Internetverbindung
  • Flexible Anpassungsmöglichkeiten

 

 

Das SaaS-Prinzip überzeugt durch seine höhere Performance und schnelleren Updates. Der Nutzer kann agil arbeiten und flexibel auf Änderungen und neue Prozesse reagieren. Die eigene Verwaltung der Daten durch die On-Premise-Lösung ist allerdings ebenfalls ein großer Pluspunkt. Ein weiterer Bonus ist, dass auch offline gearbeitet werden kann und keine dauerhafte Internetverbindung notwendig ist.

 

Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit Cloud-Dienste und On-Premise-Lösungen zu einer hybriden Infrastruktur zu verschmelzen. Dabei können hochsensible Daten in der privaten Cloud innerhalb der Firmen-Firewall genutzt werden und unkritische Anwendungen über den öffentlichen Cloud-Anbieter ansprechen. Zwischen 2016 und 2017 hat sich die Akzeptanz von Hybrid-Cloud-Lösungen verdreifacht, denn der Anteil der Unternehmen mit jener Infrastruktur ist von 19% auf 57% gestiegen.

 

Vor der Entscheidung für oder gegen eines der Systeme gilt es abzuwägen, welches dem eigenen Unternehmen mehr Gewinn schafft.  Solltet ihr noch weitere Fragen haben, könnt ihr Euch wie immer an unsere Experten wenden. Wir helfen Euch gerne weiter.

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