20.08.2019
Künftig 5G-Antennen auf Schulen und Kindergärten?

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat vor kurzem ein Tabuthema angesprochen: die Errichtung von 5G-Antennen auf Schulen und Kindergärten. Nach deren Erkenntnissen strahle der Mast nicht auf das Gebäude, auf dem er steht.

Nach dem derzeitigen Stand der Wissenschaft ist laut Landsberg – Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes – die Strahlung der 5G-Masten ungefährlich und nicht krebserregend. Es wurde direkt unter den Sendemasten wenig Strahlung gemessen. Allerdings können die Nebenkeulen der Antennen bewirken, dass sich unterhalb eines Mastes Strahlen mit relativ hoher und schwacher Immission abwechseln.

Laut dem Bundesamt für Strahlenschutz seien jedoch UMTS oder LTE im Verbindungsaufbau strahlungsärmer als der GSM-Standard.

 

Wenn man sich unseren Nachbarn die Schweiz im Vergleich ansieht, wird dort auf das Vorsorgeprinzip gesetzt. Für besonders sensible Bereiche wie Kindergärten und Schulen wurden die Grenzwerte der Strahlenbelastung deutlich gesenkt. Im Bereich Mobilfunk werden hochfrequente elektromagnetische Felder genutzt, um Sprache oder Daten zu übertragen.

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