24.09.2020
Klapphandy 2.0 – das neue Motorola Razr

2004: Das Motorola RAZR V3 kommt auf den Markt. Ein hauchdünnes Klapphandy, dessen Form an eine Rasierklinge erinnerte. Daher auch der Name. Jetzt, 15 Jahre später, taucht das RAZR von Motorola wieder auf - als Klapphandy 2.0.

Im November 2018 stellte ein bis dahin eher unbekannter Smartphone Hersteller das erste, faltbare Smartphone vor. Mittlerweile bieten weitere Hersteller „foldables“ an, beispielsweise Samsung, Huawei und Motorola.


 

Während das Galaxy Fold von Samsung und das Mate X von Huawei neuartige Designs haben, die sich klar von den anderen Modellen der Hersteller unterscheiden, hält sich Motorola an das Design seines überaus beliebten Klapphandys aus dem Jahr 2004. Die Ausgabe des 2019er RAZR hat sehr große Ähnlichkeit zu dem Klassiker. Für 2020 wurde es erneut kleinen Verbesserungen unterzogen, wobei die nostalgische Optik jedoch blieb.

Die leicht überarbeitete Version, die seit 14. September 2020 bei einigen Mobilfunkanbietern erhältlich ist, bietet viele technische Neuerungen. Sie verfügt über den Snapdragon 765G Prozessor, wodurch das Smartphone 5G fähig wird und der Speicher wurde um 2 GB auf 8 GB RAM und von 128 auf 256 GB Datenspeicher erweitert. Auch der Akku erhielt ein Upgrade: aus 2.510 mAh wurden 2.800 mAh, was die Akkulaufzeit des Gerätes verbessert hat und laut Tests damit wahrscheinlich sogar besser ist als die des Samsung Note 20 Ultra.

Neben dem aufgeklappten Bildschirm verfügt das Gerät auch über ein Display, auf dem im zugeklappten Zustand einige Apps bedient werden können. Hier können zum Beispiel Nachrichten und E-Mails angezeigt und bearbeitet werden. Motorola hat sich also auch hierbei das Original RAZR von 2004 als Vorbild genommen, wobei damals nur die Anzeigefunktion gegeben war.

Abgesehen von den Hard- und Softwareänderungen wurde auch das Design des 2020er RAZR leicht abgewandelt. Der Fingerabdurckscanner ist von der Vorder- auf die Rückseite gewandert, was dem RAZR einen verjüngten vorderen Kinnbereich beschert. Um den Faltmechanismus eleganter zu gestalten und die Zahnräder zu kaschieren wurde das dafür zuständige Scharnier mehr verbogen. Der Mechanismus bleibt jedoch ähnlich: in den Motorola-Laboren wurde die Schwelle von 200.000 Falttests überschritten, um die Widerstandskraft des Displays im Laufe der Zeit sicherzustellen.

Ein Kritikpunkt an der Version von 2019 war die Kamera, die mit Ihren 16 Megapixeln nicht überzeugen konnte. Daher ist die 48-Megapixel-Kamera ein sehr willkommenes Upgrade beim RAZR 5G.

Trotz der Neuerungen und Verbesserungen liegt das Motorola RAZR 5G zum Release preislich unter dem Release-Preis seines Vorgängers aus dem letzten Jahr.

Solltet ihr noch Fragen haben oder ein neues Handy brauchen wendet euch gerne an unsere Experten. Wir sind für euch da und helfen weiter.
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