08.05.2020
Internetbrowser – ihre Stärken und Schwächen

Der gute, alte Internetbrowser – eines der wichtigsten und am meisten genutzten Fenster ins Netz. Vorbei sind allerdings die Zeiten, in denen der Internet Explorer von Microsoft so ziemlich die einzige Wahl war. Das Feld wird seit Jahren immer breiter und diverser – so habt ihr die Wahl, was für euch am besten passt.

Der gute, alte Internetbrowser – eines der wichtigsten und am meisten genutzten Fenster ins Netz. Vorbei sind allerdings die Zeiten, in denen der Internet Explorer von Microsoft so ziemlich die einzige Wahl war. Das Feld wird seit Jahren immer breiter und diverser – so habt ihr die Wahl, was für euch am besten passt.

 

Mit manchen surft es sich einfach besser als mit anderen und vor allem auch schneller. Wir stellen euch die Bekanntesten vor und zeigen euch, was sie besonders gut und was sie schlecht machen.

 

Google Chrome
 

Die Desktopversion von Google Chrome ist schnell, schneller als die meisten anderen Browser. Das Design ist schlank und unaufgeregt und lässt sich fast unbegrenzt erweitern. Ein weiterer Pluspunkt ist die nahtlose Verflechtung mit dem Google-Account – den die meisten haben dürften – und die Integration von Google-Diensten. In Sachen Sicherheit ist Chrome einer der Spitzenreiter. Starke Security-Funktionen und ein eingebauter Passwort-Manager. Eventuell aufkommende Lücken werden durch die regelmäßigen Updates geschlossen.

 

Wenn etwas gegen Chrome spricht, dann die fragwürdigen Umstände in Sachen Privatsphäre. Google ist Big-Data-Datensammler in Reinform und greift sich somit alles, was man aus eurem Surfverhalten herausbekommen kann. Einige Datenlecks, wie die Standortverfolgung, können aber abgeschaltet werden.

 

Mozilla Firefox
 

Die Benutzeroberfläche von Mozilla ist umfangreich individualisierbar – fast alle Elemente können an andere Stellen geschoben werden oder neue hinzugefügt und andere entfernt werden. Standardmäßig inbegriffen sind z. B. ein PDF-Reader oder ein Reader-Modus, der euch Artikel entspannter lesen lässt. Firefox größte Stärke ist aber allerdings die Privatsphäre und Sicherheit. Der Browser sammelt nur anonymisierte Daten für Entwicklungszwecke und selbst das lässt sich deaktivieren.

 

Gegen Mozilla Firefox spricht nur wenig. Synchronisationen können nicht als Backup genutzt werden, da nichts in der Cloud gespeichert wird. Ein potenzielles Manko kann die relativ hohe RAM-Last, auch bei wenigen geöffneten Tabs, sein.

 

Microsoft Edge
 

Der Nachfolger vom Internet Explorer läuft seit kurzem auch auf Chromium-Basis Das sorgt nicht nur für bessere Performance, sondern können auch hier die meisten Chrome-Extensions genutzt werden. Der Surf-Speed wurde ebenfalls „gepimpt“, sodass sich Edge kaum noch hinter der Konkurrenz verstecken muss. Der Sicherheitsservice Microsoft Defender Smartscreen sorgt für einen sicheren Weg durchs Internet und warnt bei bedenklichen Seiten.

 

Gegen Edge spricht in etwa so viel, wie dafür. Der größte Kritikpunkt ist, dass man auch hier Bedenken um seine Privatsphäre haben sollte. Auch hier ist es undurchsichtig, welche Daten von Microsoft gesammelt werden und was mit ihnen passiert. Zwar können auch viele Datenflüsse abgeschaltet werden, darunter leiden dann aber wieder Sicherheit und Komfort.

 

Safari
 

Große und leider einige der wenigen Stärken bei Safari sind die Performance und die Geschwindigkeit. Auf iOS ist kein Browser schneller. Des Weiteren braucht der Apple-Browser nur einen Bruchteil der RAM-Leistung als seine Konkurrenz. Apple sammelt zwar auch viele Benutzerdaten und hat eine unübersichtliche Datenschutzrichtlinie aber im Vergleich zu anderen Anbietern kaum von Skandalen um Datenlecks oder verkaufte Informationen betroffen.

 

Leider ist Safari nur eingeschränkt erweiterbar und nicht so individualisierbar. Auch die Sicherheit lässt zu wünschen übrig, da kein Ad-Blocker integriert ist. Unsichere Seiten werden nicht gesondert markiert, hier fehlt lediglich das kleine Schloss-Symbol, was schnell übersehen werden kann. Des Weiteren funktioniert Safari nur auf Apple-Produkten, da unter Windows keine Unterstützung mehr erfolgt.
 

 

Neben den bekanntesten Browsern gibt es immer mehr Konkurrenz wie den Tor Browser, Brave oder Vivaldi. Für welchen Browser ihr euch dann letztendlich entscheidet, bleibt euch überlassen. Solltet ihr aber dazu noch Fragen haben, könnt ihr euch wie gewohnt an unsere Experten wenden. Wir helfen euch gerne weiter.

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