16.07.2019
Dem Zusammenschluss von Vodafone und Unitymedia steht nichts mehr im Wege

Nach Zugeständnissen dürfte der Zusammenschluss von Vodafone und Unitymedia doch noch die Zustimmung der EU-Kommission erhalten. Somit hat die Deutsche Telekom nun einen mächtigen Festnetzgegner. Bis zum 23. Juli hat die EU-Kommission Zeit, über die Übernahme zu entscheiden.

Im Rahmen des EU-Verfahrens hatte Vodafone eine Vereinbarung über die Öffnung des fusionierten Kabelnetzes für Telefónica Deutschland vorgestellt. Telefónica kann durch den Zugang zum Kabelnetzt sein bundesweites Angebot mit Internet im Festnetzbereich ausbauen. Allerdings vermietet Vodafone an Telefónica ausschließlich Kabelanschlüsse mit Geschwindigkeiten von maximal 300 Mbit/s.
Durch den Zusammenschluss würde es erstmals im Bereich Festnetz einen bundesweiten Konkurrenten für die Telekom geben.

Durch eine gemeinsame Marktbeherrschung des künftigen Vodafone-Kabelnetztes inklusive der Netzzugänge von Telefónica und Telekom würde kaum Potenzial für einen FTTB-/FTTH-Ausbau übrig bleiben. Die Folge dessen wäre die Einschränkung von lokal und regional tätigen und mittelständigen Unternehmen, die den Glasfaserausbau vorantreiben.

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